Diamant.de - das Diamant-Info-Portal
 



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Diamantmaße

Diamant-Farben

Diamant-Schliff

Diamant-Reinheit

Maisenbacher Diamantbrief


News und Trends zum Diamantenhandel. Tagesaktuell.




Diamantbrief Nr.25 vom 27. Juli 2004
Preiserhöhungen bei Diamanten
Preiserhöhungen bei Diamanten (mehr...)


Diamantbrief Nr. 24 vom 20.Dezember 2003
Warnmeldung
Warnmeldung in Sachen Darchinger Tradehouse Limited, Octagon House, UK-Sheshire (mehr...)


Diamantbrief Nr. 23 vom 18.Juli 2003
Dollar Drama - Jetzt Diamanten kaufen
Dollar Drama bietet Europäern vermutlich letztmalig die Chance, Diamanten sehr, sehr günstig zu kaufen! (mehr...)


Diamantbrief Nr. 22 vom 20.Februar 2003
Größter Diamantenraub aller Zeiten in Antwerpen
Belgien sucht den Maulwurf (mehr...)


Diamantbrief Nr. 21 vom 9.Oktober 2002
Warnung in Sachen Kertscher und Blue Stone International
Wichtige Warnmeldung in Sachen Kertscher! (mehr...)


Diamantbrief Nr. 20 vom 2.August 2002
Sehenswürdigkeit Diamantmuseum
Westflandern in Belgien: Drei Jahre Diamantmuseum Brügge (mehr...)


Diamantbrief Nr. 19 vom 16.Juli 2002
Warnung
Warnmeldung in Sachen (mehr...)


Diamantbrief Nr. 18 vom 8.April 2002
Wir warnen vor Diamantkäufen in Acrylboxen
Wir warnen vor Diamantkäufen in Acrylboxen (mehr...)


Diamantbrief Nr. 17 vom 1.März 2002
Es gibt keine Anlagediamanten
Ein Diamant ist die schönste und wertvollste Gabe der Natur, nicht mehr und nicht weniger! (mehr...)


Diamantbrief Nr.16 vom 21. Dezember 2001
De Beers (Oppenheimer) und Alrosa
De Beers und Alrosa schließen Vertrag über 4 Mrd US-Dollar (mehr...)


Diamantbrief Nr. 14 vom 13.Dezember 2001
Warnung
Sehr wichtige Warnmeldung in Sachen Mitarbeiter der ehemaligen Firma Weizmann Inc., Düsseldorf!! (mehr...)


Diamantbrief Nr. 13 vom 6.Dezember.2001
Warnung
Warnung an alle Diamantbesitzer (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 12 vom 14.November 2001
Diamanten x Euro X Postexpressbande
Rechtsanwalt spezialisiert sich auf Diebstahl von Valorensendungen (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 11 vom 18.September.2001
Diamantschablone
Maisenbacher Diamantschablone (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 10 vom 17.September.2001
Marktsituation
Terroranschlag beeinflußt den Diamantenmarkt (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 9 vom 31.08. 2001
Diamanten x Euro X Postexpressbande
Amerika befürchtet Rezession (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 8 vom 10.08.2001
Marktsituation
Diamanten bleiben in Europa teuer (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 7 vom 01.08.2001
Euro
Euro-Drama nimmt kein Ende (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 6 vom 01.08.2001
De Beers
EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen De Beers (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 5 vom 01.08.2001
De Beers
EU-Kommission billigt Diamanten Joint Venture (mehr...)


Diamantenbrief Nr. 4 vom 16. Juni 2001
de Beers/HRD/Euro/Angola/Sierra Leone
Geheimverhandlungen in Göteborg zur Unterstützung des Euro`s ! (mehr...)






Diamantbrief Nr.25 vom 27.Juli 2004
Preiserhöhungen bei Diamanten

Preiserhöhungen bei Diamanten


Das Zeitfenster, in dem man Diamanten in der "Eurozone" sehr preisgünstig kaufen konnte, wurde, wie von uns bereits vor einem Jahr befürchtet, geschlossen.

Diamanten werden auch in den nächsten Monaten vermutlich empfindlich teurer!

US-Dollar Analyse

Da Diamanten weltweit im Handel mit US-Dollar bezahlt werden müssen, haben sich die Diamanten in der EU-Währungszone seit Januar 2004 bis 27.07.04 auf US-$-Basis um ca. 8 % verteuert. Der Dollar verteuerte sich seit Jahresanfang von 0,77 auf 0,83 per 30.07.04. Das Dollardrama ist beendet, der US-Dollar hat sich gefestigt und ist wieder teurer geworden. Die Aussichten für die nächsten Monate sind für den US-Dollar positiv zu bewerten, da die Zinswende von Alan Greenspeen eingeleitet wurde. Weitere Zinserhöhungen sind bereits angekündigt. Dies hat zur Folge, daß Anlagekapital in US-$ transferiert wird.

Rohdiamanten

Rohdiamanten haben sich seit Januar 2004 bereits mehrmals verteuert. Insbesondere größere Diamanten sind erheblich teurer geworden. Auch kleine Diamanten ab 0.01 Carat haben sich überraschenderweise verteuert! Insbesondere gut geschliffene Mêlédiamanten!

Es wird erwartet, daß die erste Sichtung nach den Sommerferien erneut empfindlich teurer sein wird.

Geschliffene Diamanten - farblos (weiß von River D - Wesselton H)

Alle geschliffenen Diamanten in lupenreiner Qualität haben sich seit Januar 2004 verteuert:

Halbcaräter um ca. 2 - 3 %
Eincaräter bis 8 % und mehr!
Zweicaräter und größere Diamanten um ca. 10 % und erheblich mehr.

Geschliffenen Diamanten - farbig (gelb, rosa, rot, blau, grün u. v. a. Farbtöne)

Alle Diamanten mit schönen, klaren Farbtönen wie:

fancy yellow, fancy pink, fancy red, fancy blue usw. haben sich seit Januar 2004 teilweise bis zu 10 %, vereinzelt noch mehr, verteuert!

Es versteht sich von selbst, daß Farbdiamanten in den Farbqualitäten "fancy intense" oder gar "vivid" noch teurer geworden sind. Einige Farbtöne haben sich seit Jahresanfang um bis zu 30 % verteuert.
[nach oben]


Diamantbrief Nr. 24 vom 20.Dezember 2003
Warnmeldung

Warnmeldung in Sachen Darchinger Tradehouse Limited, Octagon House, UK-Sheshire


Die Firma Darchinger Tradehouse Ltd. (die Hintermänner sind namentlich noch unbekannt) haben sich eine besonders plumpe und dreiste Betrugsmasche ausgedacht.

Es werden ganz gezielt Diamantbesitzer angerufen und das Angebot unterbreitet, Diamanten zu sehr hohen Preisen anzukaufen. Die hohen Ankaufspreise sind der Köder! Die Diamanten bleiben beim Kunden, und es wird ein Ankaufvertrag geschlossen.

Der Kunde muß allerdings eine "Einfuhrumsatzsteuer" in Höhe von 17,5 % und eine 3 %e Zollgebühr im voraus bezahlen. Es wird als Währung Euro vereinbart, obwohl in Großbritannien Steuern in Pfund Sterling zu zahlen sind. Bei einem fiktiven Verkaufswert von Euro 100.000,-, hat der Diamantenverkäufer Euro 20.500,- im voraus zu bezahlen.

Weshalb Menschen auf diesen Trick hereinfallen obwohl die Diamanten ueberhaupt nicht nach England exportiert werden, ist einfach unverstaendlich!

Die Firma Darchinger Tradehouse Limited gibt es nicht! Die Ruf- und Faxnummern existieren ebenfalls nicht.

Tatsache ist, daß es Geschädigte gibt, die tatsächlich 17,5 % plus 3 %, insgesamt 20,5 %, auf eine fiktive Ankaufsvereinbarung bezahlt haben.

Wir warnen alle Diamantbesitzer vor solchen dümmlichen und dreisten Angeboten!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]



Diamantbrief Nr. 23 vom 18.Juli 2003
Dollar Drama - Jetzt Diamanten kaufen

Dollar Drama bietet Europäern vermutlich letztmalig die Chance, Diamanten sehr, sehr günstig zu kaufen!

Seit dem 11. September 2001 hat sich der Wert des US-$ empfindlich verringert. Zumindest in Europa (Eurozone) ist der US-Dollar um mehr als 35% gefallen. Seit Februar 2002 um ca. 32 %.

Gegenüber den meisten Währungen weltweit, fällt diese Bilanz aber weit weniger eindrucksvoll aus. So notierte der breite handelsgewichtete Dollarindex, den die US-Notenbank täglich berechnet und der die Entwicklung des Dollar gegenüber den Währungen der 26 wichtigsten Handelspartnern abbildet, zuletzt bei 118,55 Punkten. Gegenüber dem historischen Rekordstand, den das Barometer im Februar 2002 erreichte, bedeutet das einen Rückgang von gerade mal 9 %.

Die asiatischen Währungen haben einen Anteil von ca. 41 % am Gesamtindex. Wenn man diese Gewichtung umrechnet, sind mehr als 70 % der US-Dollar Abwertung auf dem Rücken des Euro "abgewickelt" worden. Dies bedeutet, daß der Export für die Eurozone gegenüber dem asiatischen Raum extrem schwierig geworden ist.

Aus Sicht aller Investoren und Währungskäufer ist beim nächsten "Dollar-Rutsch", der so sicher wie "das Amen in der Kirche" ist, vor allem Chinas Renminbi Yuan und eine ganze Reihe anderer asiatischer Währungen mit empfindlichen Aufwertungen an der Reihe.

Da der chinesische Yuan seit 1994 fest an den US-Dollar gekoppelt ist, gilt diese Währung als künstlich niedrig gehalten. Die Währungsreserven Chinas haben sich demzufolge seit Januar 2000 mehr als verdoppelt und sind auf ca. 350 Mrd. Dollar angewachsen. Ohne ständige Investitionen der chinesischen Zentralbank wäre der Yuan heute jedenfalls weit mehr wert, als dies der derzeitige Kurs ausweist.

Die Absicht der Chinesen ist leicht durchschaubar. Die Strategie der Chinesen lautet, Marktanteile am US-Markt sichern, egal was es kostet und dies ist in dem derzeitigen Tempo nur mit einem niedrigen Yuan möglich!

Da die asiatische Zentralbanken gewaltige Summen am US-Dollar kaufen, bleibt der US-$ Kurs hoch / fest und zugleich wird somit ein Teil des gigantischen Haushaltsdefizits der Vereinigten Staaten finanziert. Die Fünfprozentmarke von BJP wurde im vergangen Jahr fast erreicht und dies ist bereits eine sehr kritische Marke.

Das künstliche Ungleichgewicht läßt sich mit Sicherheit nicht mehr lange durchhalten. Dies bedeutet, der US-Dollar wird gegenüber den asiatischen Währungen in den kommenden 24 Monaten um vermutlich 20 bis 40 % fallen. Mit anderen Worten, die asiatischen Konsumenten können dann auf US-Dollarbasis erheblich günstiger Diamanten einkaufen.

Naturprodukte wie Öl, Gold, Diamanten u. a. werden für die asiatische Bevölkerung immer billiger, die Nachfrage wird steigen. Dies wiederum wird zur Folge haben, daß Diamanten auf US-Dollarbasis aufgrund der höheren Kaufkraft in Asien verstärkt nachgefragt und gekauft werden.

Inwieweit dieser zu erwartende Nachfrageschub Diamanten verteuert, kann derzeit kein Insider vorhersagen. Sollte, was aufgrund der stark gestiegenen Geldmenge (M 3) in den USA zu befürchten ist, auch noch ein Inflationstrend einsetzen, sind Diamantpreissteigerungen von 20 bis 50 % in den nächsten 2 bis 5 Jahren sehr wahrscheinlich.

Europäern bietet das derzeitige "Zeitfenster" vermutlich letztmalig die Chance, Diamanten zu Preisen wie vor einigen Jahren zu kaufen. Wer also Diamanten verschenken oder gar als Sachwert kaufen will, sollte dies möglichst bald erledigen. Der Markt bietet derzeit für Europäer vermutlich auf lange Sicht die letzte Chance, Diamanten sehr, sehr preisgünstig zu kaufen!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantbrief Nr. 22 vom 20.Februar 2003
Größter Diamantenraub aller Zeiten in Antwerpen

Belgien sucht den Maulwurf

Der vermutlich größte Diamantendiebstahl aller Zeiten hat nicht nur die Edelsteinhändler in Antwerpen in Aufruhr versetzt. Erst gestern wurden Ausmaß, Folgen und möglicher Hintergrund des professionellen Coups bekannt. Am Wochenende hat "jemand diesen Männern den roten Teppich ausgerollt". So jedenfalls war aus Antwerpener Kreisen ironisch zu vernehmen. Aller Voraussicht nach haben sich die unbekannten Täter bereits am Freitag im Diamond Center einschließen lassen. Kameras und Wärmesensoren waren manipuliert, die Codes der Safes bekannt, so daß die Täter in aller Seelenruhe unbemerkt 123 von 160 Schließfächern im Tresorraum aufbrechen konnten. Die Diebe nahmen gezielt Bargeld, Juwelen und geschliffene Diamanten mit, da sich diese Diamanten leichter an den Mann bringen lassen, als Rohdiamanten und halb verarbeitete Steine. Diese ließen die Diebe liegen. Erst am Montag wurde der Einbruch entdeckt, von den Tätern fehlt immer noch jede Spur.

Einige Diamantenhändler stehen vor dem Ruin, da sie keinen Versicherungsschutz abgeschlossen hatten. Sie suchen jetzt fieberhaft nach dem Maulwurf, der es den Tätern ermöglichte, diesen filmreifen Coup durchzuführen. Denn, und da ist man sich in Antwerpen sicher, so ein Diebstahl ist nur mit Hilfe von Insiderwissen machbar.

Maisenbacher Diamantreport GmbH [nach oben]


Diamantbrief Nr. 21 vom 9.Oktober 2002
Warnung in Sachen Kertscher und Blue Stone International

Wichtige Warnmeldung in Sachen Kertscher!

Kertscher firmiert nun unter neuer "Flagge" unter dem Namen:

Blue Stone International, Pfaffendorfer Str, 12, 04105 Leipzig,
Telefon: 0341-2167750

ohne jeden Hinweis auf den Namen Kertscher.

Es handelt sich erneut um einen Phantasienamen einer Personengesellschaft! Lt. Angaben des Herrn Kertscher soll die Firma beim Amtsgericht in Leipzig angemeldet sein! Einen Nachweis der Anmeldung oder einer Steuernummer bzw. eine Kopie des HRA wollte Kertscher dem Diamantreport jedoch auf "keinen Fall" zukommen lassen.

Der Vertragstext ist auf Punkt und Komma mit den Verträgen des :

Kertscher Diamanthandelshaus identisch.

Am Sonntag, den 6. Okt. 2002 erhielt der Diamantreport erneut einen "Klagebrief" eines Diamantkäufers von Kertscher, der sich darüber beschwerte, daß Kertscher entgegen seiner vertraglichen Zusage, die Diamanten eben nicht abgeholt, geschweige denn, bezahlt habe. Bis zum heutigen Tag, ist dem Maisenbacher Diamantreport kein Fall bekannt, wonach Kertscher auch nur in einem einzigen Fall seine vertraglichen Zusagen eingehalten hätte. Auch Kertscher war bis zum heutigen Tag nicht Willens und vermutlich erst recht nicht in der Lage, einen anderslautenden Beweis zu erbringen!!

Wir raten dringend vom Kauf von Diamanten bei Kertscher und Blue Stone Internationel ab!

Sollte Kertscher in wenigen Wochen erneut seine Firmierung ändern, wovon wir ausgehen, werden wir weitere Warnhinweise veröffentlichen!

Maisenbacher Diamantreport GmbH [nach oben]


Diamantbrief Nr. 20 vom 2.August 2002
Sehenswürdigkeit Diamantmuseum

Westflandern in Belgien: Drei Jahre Diamantmuseum Brügge


Das Diamantmuseum Brügge, vor drei Jahren im belgischen Westflandern eröffnet, ist das jüngste von weltweit nur fünf Diamantenmuseen. Der heimische Goldschmied Lodewijk van Berquem erfand in der Stadt im 15. Jahrhundert die Kunst des Diamantschleifens. Und so bietet das Haus seinen Besuchern einen einzigartigen Einblick in die sonst so geheimnisvolle Welt der Diamanten. Zu den einzigartigen Ausstellungsstücken und -objekten zählt die wahrscheinliche Inneneinrichtung der Werkstatt von van Berquem; eine seltene, in Brügge handgearbeitete Nachbildung der Krone Margaretes von York; Exemplare aller wichtigen Brügger Einfuhr- und Ausfuhrgüter des blühenden frühen Mittelalters; eine original Bergbau-Ausrüstung; das Modell eines Mienenschachts und Schleifwerkezeuge, wie sie in der belgischen Diamantindustrie verwendet wurden, sowie tausende echter Diamanten. Apropos: regelmäßig wird im restaurierten mittelalterlichen Untergeschoss die Kunst des Diamantschleifens vorgeführt.

Der Gang durchs Museum ist wie eine Reise durch Landschaft und Zeit: Brügge im 15. Jahrhundert, Umsiedlung der Diamantindustrie von Brügge nach Antwerpen im 16. Jahrhundert und später, im 17. Jahrhundert, nach Amsterdam. Anschaulich präsentiert werden auch der Diamantabbau in Südafrika im 19. und 20. Jahrhundert sowie der Diamantbetrieb des Landes Belgien und alle Diamantproduktionsstätten der Welt in unserer Zeit. An der Eingangshalle fällt der erste Blick auf die nachgestellte Werkstatt des Lodewijk van Berquem. Nebenan befindet sich eine Wand mit Serigraphien (Siebdrucken) von Diamanten, die Jaques Tavernier im Mittelalter auf seinen Reisen nach Fernost verzeichnet hat. Wandtafeln beschreiben eindrucksvoll in Wort und Bild die Herkunft der Diamanten, insbesondere aus Indien, indem sie auf die Literatur Taverniers und Marco Polos verweisen. Eine gotische Bogenkonstruktion bildet den künstlerischen Rahmen für eine Ahnenreihe Burgunder Fürsten, die im florierenden 16. Jahrhundert in Brügge herrschten.

Eine große Präsentation widmet sich der flämischen Juwelierskunst im Mittelalter: Gemäldeausschnitte der flämischen Meister Van Eyck und Memling mit Darstellungen von Juwelen und anderen edlen Steinen, kombiniert mit echten Juwelen aus dem Mittelalter (Leihgaben) oder mit exquisiten Imitation (Krone der Margarete von York, Verlobungsring der Maria von Burgund).

Diamantenmuseum Brügge,
Katelijnestr. 43,
8000 Brügge,
Telefon +32-50-34 20 56,
Fax + 32-50-33 63 26
tägl. (10.30-17.30 Uhr) [nach oben]


Diamantbrief Nr. 19 vom 16.Juli 2002
Warnung

Warnmeldung in Sachen

Handelshaus Kertscher Diamonds,
Karl-Tauchnitz-Str. 4
04107 Leipzig

Der Diamantreport warnt eindringlich davor, der o.a. Firma oder deren Mitarbeitern oder deren Hintermännern, Diamanten ohne Barzahlung auszuhändigen.

Die Herren Kertscher und andere schließen mit Diamantbesitzern Verträge lt. nachstehendem Text ab und bieten den Diamantbesitzern extrem hohe Beträge für die Diamanten.



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Bestätigung des Verkaufs

Bezüglich Ihrer Ware

Beschreibung der Diamanten

Sehr geehrter Herr .......

Hiermit bestätigt Ihnen die Firma Kertscher Diamonds, daß
Ihre o.g. Diamanten (gesamt x Stück) in der KW xx/xx zu
einem Gesamtpreis von mindestens

xxx.xxx,xx Euro

verkauft sind und die Auszahlung unmittelbar davor, bei der
Übergabe am xx.xx.xx der Ware an Sie erfolgt; in Bar, per
Scheck oder per Überweisung (wie Sie wünschen).

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Kertscher Diamonds


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Der Trick an dem Diamantkauf ist, daß vermutlich kein Euro bar bezahlt wird. Es werden Überweisungen und Scheckzahlungen zugesagt. Die Diamanten werden angeblich ohne Bezahlung abgeholt.

Dem Diamantreport ist bis heute kein Fall bekannt, wonach für abgeholte Diamanten auch nur ein Euro bezahlt wurde.

Falls Sie mit der Firma ein Geschäft, wie vertraglich vereinbart, also erfolgreich abgeschlossen haben oder wenn Sie geschädigt wurden, bitten wir Sie, mit der Maisenbacher Diamantreport GmbH, Kontakt aufzunehmen.

Die Maisenbacher Diamantreport GmbH hat aus gut informierten Quellen erfahren, daß die Domiziladresse im Büroservicehaus gekündigt ist.

Anmerkung vom 17.07.2002

Herr Kertscher hat sich am 17.07.2002 bei der Maisenbacher Diamantreport GmbH gegen 10:15 Uhr gemeldet und gedroht, "Herr Maisenbacher, wenn Sie den Warnhinweis nicht entfernen, erhalten Sie Besuch aus dem Osten".

Den Nachweis, daß auch nur ein Kunde, wie vertraglich vereinbart, Geld für die Diamanten erhalten hat, konnte oder wollte Herr Kertscher nicht antreten.

Ein neuer Informant teilte uns gegen 11:10 Uhr mit, daß Kertscher angeblich von Zürich aus arbeitet und die Adresse in Leipzig lediglich eine Briefkastenfirma sei!

Deshalb bleibt es vorerst bei dieser Warnmeldung!

Wir erbitten weitere zuverlässige Informationen in Sachen Kertscher Diamonds, Leipzig!

Maisenbacher Diamantreport GmbH
Düsseldorf eMail an Maisenbacher Diamantreport GmbH [nach oben]


Diamantbrief Nr. 18 vom 8.April 2002
Wir warnen vor Diamantkäufen in Acrylboxen

Wir warnen vor Diamantkäufen in Acrylboxen

Wir empfehlen den Kauf von Diamanten in Diamantblistern von HRD und IGI oder in den vom Fachhandel benutzten Diamantbriefchen (Pergamentpapier).

HRD kam bereits im Jahr 2000 mit den absolut fälschungssicheren Diamantblistern auf den Markt.

Seit Februar 2002 hat auch IGI die hohen Investitionen nicht gescheut und nun mit HRD in puncto Schönheit, Hygiene und Sicherheit vermutlich gleichgezogen.

Nur in der deutschen Presse kann man von Zeit zu Zeit die wahrheitswidrige Behauptung lesen, daß man Diamantblister nicht öffnen dürfe. Wir raten Ihnen, glauben Sie solchen Unsinn nicht! Wer solche Unwahrheiten verbreitet, betreibt massive Verleumdung und hat vermutlich wirtschaftliche Interessen, solche Unwahrheiten und Verleumdungen zu verbreiten!

In keinem Behältnis ist der Kauf eines Diamanten für den Fachmann und erst recht für den Nichtfachmann, so sicher, wie in einem unbeschädigten Diamantblister von HRD oder IGI.

In keinem Behältnis ist ein Diamant so sauber, so schön und so sicher, wie in den neuen Diamantenblistern von HRD und IGI.

Es gibt eine Vielzahl von Diamantbetrügereien beim Kauf von Diamanten in Acrylboxen! Wir warnen dringend vor Diamantkäufen in Acrylboxen! Es gibt keinen einzigen Fall, daß in einem unbeschädigten Blister von HRD oder IGI nicht der im Mikrofilm beschriebene Diamant enthalten gewesen wäre. Bei der nunmehr jetzt verwendeten "Generation" der Diamantblister wurde die Sicherheit noch weiter erhöht.

Die Schönheit des Diamanten kommt traumhaft zum Ausdruck!

Die Hygiene ist nicht zu übertreffen! Der Diamant wird vor der Versiegelung bestens gereinigt.

Der Diamant ist von allen Seiten, sowohl von oben, unten und seitlich zu betrachten bzw. zu kontrollieren! Es wird nichts, aber auch gar nichts verdeckt.

Tatsache ist, daß sowohl HRD, wie auch IGI, sechsstellige Beträge in diese neue Blistertechnik investiert haben.

Wer behauptet, die Überprüfung eines Diamanten aus einem Blister würde mehr Arbeit und Kosten für eine Überprüfung verursachen, als ein Diamant aus einer Acrylbox oder einem Diamantbriefchen, sagt schlicht und ergreifend die Unwahrheit! Er ist eine Scharlatan, der Ihnen ein "x" für ein "u" verkaufen will!

Merken Sie sich! Wer Ihnen einen solchen Unsinn einreden will, ist unseriös!

Ein Diamant, der aus einem Diamantenblister entnommen wird, ist so sauber, wie er sauberer nicht sein kann.

Ein Diamant aus einer Acrylbox oder einem Diamantbriefchen muß in den allermeisten Fällen gereinigt werden. Wer dies verschweigt, ist unkorrekt!

Wer einen Diamanten vor dem Lupen nicht reinigt, ist nicht nur unseriös, er ist auch unhygienisch!

Wenn Ihnen jemand erklären will, daß ein Diamant in einem Blister nicht schön sei, weil zu viel von der Brillanz verloren gehe, hören Sie nicht hin, weil die neuen Blister den Diamanten optimal präsentieren! Fordern Sie bei uns ein Muster an und überzeugen Sie sich selbst davon, wie schön die Diamanten in den neuen Blistern präsentiert werden.

Wenn Ihnen jemand, getreu nach "Jägerlatein" auch noch die Unwahrheit auftischt, ein Diamanthändler würde einen Diamanten, der aus einem Diamantenblister entnommen worden sei, nicht mehr zurücknehmen, dann haben Sie die Gewißheit, daß Sie es mit einer unseriösen Person zu tun haben. Jeder Diamanthändler hat mehr als ausreichend Möglichkeiten, einen Diamanten zu prüfen und vertraut nicht selten "blind" einer "Blisterverpackung"!

Wer Ihnen etwas anderes erklärt, ist kein fachkundiger Diamantenhändler!

Wir raten in solchen Fällen! Kaufen Sie woanders Ihren Diamanten und lassen Sie sich nicht auf sinnlose und wahrheitswidrige Diskussionen ein!

Nun noch ein Wort zur Schönheit einer Acrylbox!

Die Verpackung eines Diamanten in einer Acrylbox mag in den Jahren zwischen 1955 bis 1980 durchaus "zeitgemäß" gewesen sein. Aus heutiger Sicht sind Acrylboxen "potthäßlich"!

Zum Vergleich :
Die Stadtverwaltung Düsseldorf war der Meinung, daß die Trennwände an den Straßenbahnhaltestellen in "punkto Schönheit" nicht den Ansprüchen der Düsseldorfer Straßenbahnbenutzer genügt. Die Stadt Düsseldorf hat die ihrer Meinung nach häßlichen Acryltrennwände allesamt ohne jede Ausnahme durch Glas ersetzt!

Ich denke, daß ein Diamantkäufer, der viel, sehr viel Geld, für jeden noch so kleinen Diamanten bezahlt, eine schönere Verpackung für seinen Diamanten verdient hat, als eine, meiner Meinung nach, an Häßlichkeit kaum noch zu überbietende Acrylbox!

Fazit:

Verlangen Sie beim Kauf Ihres Diamanten, daß Ihr ganz persönlicher Diamant, hygienisch, schön und sicher in einem Diamantenblister verpackt und geliefert wird.

Mit freundlichem Gruß
Ewald F.Maisenbacher
Dipl. Betriebswirt [nach oben]


Diamantbrief Nr. 17 vom 1.März 2002
Es gibt keine Anlagediamanten

Ein Diamant ist die schönste und wertvollste Gabe der Natur, nicht mehr und nicht weniger!

Wer immer auch den Begriff "Anlagediamant" erfunden hat, er hat einen irreführenden Begriff gewählt bzw. formuliert! Es gibt unserer Meinung nach keine "Anlagediamanten"! Es gibt nur Diamanten, die nach den 4C-Kriterien zu bewerten sind! So wenig, wie der Euro/Dollar (geltende Zahlungsmittel) ein Diamant ist, so wenig ist ein Diamant (die schönste Gabe der Natur) ein Euro/Dollar, im üblichen Sinn!

Diamanten als Geldanlage zu bezeichnen, ist unserer Meinung nach falsch und trotzdem kann sich ein Investment in sehr schöne Farbdiamanten, als ein sehr lukratives Geschäft erweisen (muß es aber nicht), sofern man Zeit, Geld, Geduld und Wissen hat. Auch der Kauf von farblosen Diamanten mit guten Reinheiten und sehr guten Schliffen kann Sinn machen! Es kommt eben immer auf die Definition der Kaufentscheidung an!

Unbestritten ist auch, daß Diamanten sehr teuer und wertvoll sind und selbstverständlich auch einen Sachwert darstellen! Dieser Sachwert ist äußerst mobil und kann diskret aufbewahrt werden!

Wie schlecht sich die so oft gepriesene Aktie als "Geldanlage" (oft auch eine Geldvernichtungsanlage) in den vergangenen Monaten erwiesen hat, muß hier nicht erwähnt werden. Kursstürze von 600 Euro einer Aktie, auf weniger als 1,00 Euro, sind keine Seltenheit! Vermutlich hätte kein noch so schlechter Diamantenkauf, ein so schlechtes Ergebnis erzielen können! "Anlage" hin oder her, es kommt immer auf den Sinn des Kaufes einer Sache an (dies kann z. B. eine seltene Briefmarke oder ein Diamant sein), und diesen definiert Kunde "A" in aller Regel völlig anders, als Kunde "Z"! Nur weil sich die Lebensphilosophie einer Person ändert (siehe Scheidungsraten), muß die betreffende Person bei eine früher getroffenen Entscheidung nicht zwangsläufig einer falschen Entscheidung bzw. Falschberatung unterlegen sein! Es gilt den jeweiligen Sachverhalt zum jeweiligen Zeitpunkt zu prüfen! Zitat: "Wenn man aus der Kirche herauskommt, ist man schlauer als zuvor"!

Was Staatsanleihen, selbst Festgeldanlagen auf US-Dollarbasis, derzeit in Argentinien wert sind, kann jeder Mensch, der lesen kann, penibel genau in jeder noch so kleinen Tageszeitung nachlesen! Daß Argentinier, die ihr Geld rechtzeitig in Diamanten oder Gold getauscht, also Diamanten oder Gold gekauft haben, sehr glücklich über ihre vor langer Zeit getroffene Entscheidung sind, leuchtet vermutlich jedem Menschen ein, der über einen gesunden Menschenverstand verfügt!

Wieviel ein Euro/Dollar/ z.B. bei einer wirklichen Katastrophe(es gibt viele Szenarien) wert ist, weiß in Wirklichkeit ebensowenig jemand, wie, was ein Diamant in einem solchen Fall "wert" ist!

Kein Diamant wirft Renditen im üblichen Sinne ab, wie wir dies bei Sparbüchern etc. kennen! Ein Diamant kann auch nicht( vermutlich ist dies in 25 Jahren anders!), wie z.B. Gold, bei jeder Bank verkauft werden! Falsch ist allerdings die Behauptung, daß es keinen Sekundärmarkt für Diamanten gibt! Richtig ist jedoch, daß es keinen geregelten Sekundärmarkt gibt! Dies weiß jeder auch nur halbwegs gebildete Mensch und wer vorgibt, dies nicht zu wissen, sagt vermutlich die Unwahrheit!

Das Internet bietet gerade Privatpersonen die Möglichkeit Diamanten, z.B. über eBay, zu kaufen bzw. verkaufen! Wir beobachten, daß hiervon rege Gebrauch gemacht wird! Selbstverständlich werden nach wie vor Diamanten von Privatpersonen auch weiterhin über Zeitungsanzeigen verkauft!

Auch bei Diamanten gilt die Regel, wie bei jedem anderen Geschäft auch! Gibt es für mein Produkt, sprich meinen speziellen Diamanten, viele Interessenten, kann ich viel Geld verlangen! Gibt es wenige Interessenten, muß ich meinen Diamanten so preisgünstig anbieten, daß Händler oder Privatpersonen ausreichend animiert werden zu kaufen! So einfach ist das! Bei einer Immobilie, ist dies nicht anders! Wenn sich die Lage einer Immobilie im Laufe der Zeit verschlechtert, muß der Anbieter einer Immobilie, der zum Verkauf angebotenen Immobilie über den Preis ausreichend "Sexappeal" verpassen, damit sich ein Käufer findet! Wer das nicht begreift, wird seine Immobilie nicht verkaufen können!

Wer einen gesuchten Diamanten, zum richtigen Zeitpunkt, am richten Ort zum Verkauf anbietet, kann nicht selten z. B. mehr als den doppelten Preis erzielen, als derjenige, der denselben Diamanten, am falschen Ort, zur falschen Zeit anbietet!

Unbestritten ist auch, daß schöne(sehr, sehr, sehr seltene) Farbdiamanten in den vergangenen 40 Jahren um viele tausend Prozent teurer geworden sind und wirklich seltene Diamanten, in den allermeisten Fällen nur noch bei Auktionen zu extrem hohen Preisen zu kaufen sind!

Auch der Spruch, "Währungen kommen und gehen, ein Diamant bleibt immer ein Diamant", ist so wahr, wie der Spruch, "mit Geld kann man alles kaufen, mit Diamanten nicht"! Falsch oder richtig ? Ersteres ist richtig! Letzteres kann richtig und falsch sein! Man kann in bestimmten Situationen Gegenstände mit Diamanten kaufen! Dies ist allerdings eine Ausnahme! Diamanten lassen sich nicht so einfach einer bestimmten Kategorie zuordnen!

Wir würden Diamanten niemals als "Anlagediamanten" bezeichnen, weil dies unserer Meinung nach schlicht und ergreifend ein irreführender Begriff ist!

Merke:

Mit Vorsicht ist jede Person(ohne Ausnahme)zu genießen, die das Wort, "Anlagediamant" verwendet, dabei ist es völlig unbedeutend, in welchem Zusammenhang das Wort verwendet wird !
Es wird in keinem einzigen Fall etwas Gutes beabsichtigt!

Wir finden, daß ein Diamant in einem schönen Schmuckstück richtig viel Lebensfreude machen kann und dies ist für viele Menschen viel mehr wert, als die beste Geldanlage bzw. die beste Aktie!

Abschließend möchte wir ausdrücklich betonen, daß wir niemals Diamanten gegen Aktien eintauschen würden! Hierfür habe gibt viele überzeugende Gründe! Profitdenken und die Gier nach immer noch mehr Profit (sehr oft auch "Luftprofite", wie der Absturz der Aktienmärkte gezeigt hat), ist nicht alles im Leben!

Mit freundlichem Gruß
Ewald F.Maisenbacher
Diplom Betriebswirt [nach oben]



Diamantbrief Nr.16 vom 21.Dezember 2001
De Beers(Oppenheimer) und Alrosa

De Beers und Alrosa schließen Vertrag über 4 Mrd US-Dollar

Der Diamantgigant De Beers (Oppenheimer) und der russiche Diamantenkonzern Alrosa haben ein Vertriebsabkommen geschlossen und damit die bisherige Zusammenarbeit damit verlängert!

Die beiden Unternehmen gaben bekannt,daß De Beers in den kommenden fünf Jahren für 4 Mrd.US-Dollar (800 Mio.$ pro Jahr) Diamanten für Alrosa verkaufen wird. Dies ist ca. die Hälfte der Gesamtproduktion des russichen Monopolisten! Die andere Hälfte muß Russland selbst vermarkten, will man die Zustimmung der EU-Behörden nicht gefährden!

De Beers wurde Anfang/Mitte 2001 für rund 17 Mrd. US-Dollar von Anglo American übernommen! In Südafrika wurden die Aktien (eine Institution für Südafrika)vom Handel an der Börse genommen!

Dieser Vertrag ist für den Diamantenhandel, für alle Schleifereien und alle Börsen weltweit ein überaus positives Signal, auf das alle lange warten mußten! Es wird damit gerechnet, daß die Diamantenpreise nun wieder fester notieren werden!

Die Vereinbarung ist zwar unterschrieben, die Zustimmung der EU-Behörden steht allerdings noch aus!

Ewald F. Maisenbacher
Diplom Betriebswirt [nach oben]



Diamantbrief Nr. 14 vom 13.Dezember 2001
Warnung

Sehr wichtige Warnmeldung in Sachen Mitarbeiter der ehemaligen Firma Weizmann Inc., Düsseldorf!!

Herr Tielen Tzidis(alias Kemper oder andere Namen) versucht offensichtlich mit dem bereits bekannten Trickbetrug Diamanten zu ergaunern! Herr Tzidis (alias ????) bietet den Diamantbesitzern den Ankauf von Diamanten zu extrem hohen Preisen an!

Die Diamanten sollen zwischen 17.12.2001 und 22.12.2001 abgeholt werden! Es wird Barzahlung versprochen und bei der Diamantabholung wird dann erklärt, daß das Bargeld aufgrund der vielen Aufkäufe verbraucht worden sei. Es wird dann ein Scheck angeboten, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht eingelöst wird. Herr Tzidis ist quasi vermögenslos! Die Rufnummer 02332-788561, wie auch die Faxnummer 02332-788554, sind bereits abgemeldet. Herr Tzidis hat als Anschrift , Mittelstraße 93, in Gevelsberg, angegeben. Dort ist Herr Tzidis bekannt, aber nicht mehr anzutreffen!

Sollte sich Herr Tzidis bei Ihnen melden, bitten wir Sie, uns sofort zu informieren! Der Maisenbacher Diamantreport bedankt sich ausdrücklich für alle Informationen, die geeignet sind, Diamantbesitzer und Diamantkäufer zu schützen!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantbrief Nr. 13 vom 6.Dezember.2001
Warnung

Warnung an alle Diamantbesitzer

Sehr wichtige Warnung an alle Diamantbesitzer der nachstehenden Firmen:

Heinrich GmbH, Domstr. Offenbach

Regent GmbH, Stuttgart,

Detlef Kunze, Kaiser Str. 68, 63065 Offenbach

Im Dezember 1999 meldete sich ein Herr "Dr. Ritter" (Name wurde geändert) und erzählte den Diamantbesitzern, der o. g. Firmen etwa nachstehende Geschichte:

Er, "Dr. Ritter", sei Mitarbeiter von De Beers in Antwerpen (was natürlich ein Teil der Trickgeschichte und unwahr war) und arbeite mit der Kripo Stuttgart zusammen. Er kaufe alle Diamanten und man solle die Diamanten an die Firma Dr. Ritter schicken. Das Zertifikat sollte nicht mitgeschickt werden und sollte als "Sicherheit" beim Kunden verbleiben. Diese Lüge schafft vertrauen. Den Diamantbesitzern wurde vorab ein Scheck, vordatiert auf den 28. Dezember 1999, zugesandt.

Es wurden Diamanten im Wert von über DM 1,8 Mio. eingesammelt. Die Scheckformulare wurden gestohlen und kein Scheck wurde eingelöst. Alle Diamanten sind nie mehr aufgetaucht.

Seit einigen Tagen meldet sich nach demselben Strickmuster oder leicht verändert, ein Herr Rosenthal, wieder aus Antwerpen, wieder Mitarbeiter von De Beers (was natürlich wieder frei erfunden ist) und wieder nur bei Kunden der ehemaligen Firmen.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die ehemaligen Firmeninhaber mit diesem Trickbetrug sehr wahrscheinlich absolut nichts zu tun haben. Eine Vorhaltung, wie es möglich ist, daß die ehemaligen Kundenlisten der o. g. Firmen in kriminelle Hände gelangen können, müssen sich die Herren schon gefallen lassen!

Falls auch Sie ein solches Trickangebot erhalten haben, empfehlen wir Ihnen, die Redaktion des Maisenbacher DiamantReports zu informieren. Wir helfen Ihnen!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 12 vom 14.November 2001
Diamanten x Euro X Postexpressbande

Rechtsanwalt spezialisiert sich auf Diebstahl von Valorensendungen

Hamburger Rechtsanwalt hat sich auf Postdiebstahl von Valorensendungen spezialisiert und klagt erfolgreich gegen die Deutsche Post, auch dann, wenn die Sendung bis DM 1.000,- versichert war, der Schaden allerdings ein Vielfaches von DM 1.000,- beträgt.

Wenden Sie sich in Schadensfällen an:

Rechtsanwalt
Benjamin Grimme
Hermannstr. 14
20095 Hamburg
Tel.: (0 40) 32 57 87-70
Fax: (0 40) 32 57 87-99
E-Mail: law-office-grimme@t-online.de [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 11 vom 18.September.2001
Diamantschablone

Maisenbacher Diamantschablone

Die Maisenbacher Diamantschablone ist endlich da. Die Maisenbacher Diamantschablone ist eine messgenaue Kunststoff-Lehre (DIN A4) zur Gewichtsbestimmung von Diamanten in allen gängigen Schliff-Formen. Gewicht und Größe eines geschliffenen Diamanten stehen in berechenbarer Abhängigkeit zueinander, so dass von der Größe (Durchmesser) auf das Gewicht geschlossen werden kann - und umgekehrt. Dabei leistet eine Graduierungshilfe, wie die Maisenbacher-Schablone, wertvolle Dienste. Die Maisenbacher-Schablone kann unter:

www.Diamantschablone.de

im Internet aufgerufen und im PDF-Format auch ausgedruckt werden.

Der Preis pro Schablone beträgt 20 Euro! Bei Sammelbestellungen gewähren wir bis zu 15 % Mengenrabatt.

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 10 vom 17.September.2001
Marktsituation

Terroranschlag beeinflußt den Diamantenmarkt

Bin Laden`s Terroranschläge gegen die USA bringen noch mehr Unruhe und Probleme für den weltweiten Diamantenmarkt. Die bereits seit Wochen stark rückläufigen Diamantenkäufe amerikanischer Diamantenhändler, werden noch weiter zurückgehen. Die Menschen in den USA sind erst einmal geschockt mit anderen Dingen beschäftigt!

Gold ist in Krisenzeiten immer teuer gewesen

Gold ist in Krisenzeiten immer eine relativ sichere und mobile Geldanlage.
Die Nachfrage nach Diamanten wird sich auch in den USA spätestens Anfang 2002 wieder verbessern.

Aktienpreise werden weiter nachgeben

Der Aktienmarkt wird die nächsten Monate weiter nachgeben, so daß Kapitalanleger gut beraten sind, festverzinsliche Papiere zu kaufen und dort so lange zu "parken", bis die Konjunktur in den USA wieder "anspringt". Daß die Konjunktur "anspringt", darüber gibt es keinen Zweifel!

Die wirtschaftliche Situation ist vergleichbar mit der Situation vor dem Golfkrieg. Der Senat hat G. W. Bush immerhin 40 Mrd. US-Dollar für den Verteidigungshaushalt zusätzlich genehmigt. Dies ist eine Menge Geld, und es ist zu erwarten, daß dieses Geld bald in Umlauf kommt. Nur die Aktien der Rüstungsfirmen in den USA werden vermutlich, sofort wie Anfang der 90er Jahre, ansteigen! In wenigen Jahren wird der gesamte Aktienhandel wieder in vollem Glanz erstrahlen!

Es ist zu erwarten, daß Rußland Tschetschenien völlig besetzt, und die USA, in Zusammenarbeit mit Rußland, Afghanistan zwingen wird, Bin Laden auszuliefern oder beseitigen zu lassen. Für die Taliban gibt es mit Bin Laden kein überleben!

Aufgrund der Tatsache, daß alleine für den "Anfang" die Regierung 40 Mrd. US-Dollar für Rüstungsgüter ausgeben darf, und somit enorme Geldmengen in Umlauf kommen, läßt erwarten, daß sich die Konjunktur wieder stark erholt. Zu befürchten ist allerdings, daß aufgrund der niedrigen Zinsen und der enorm wachsenden Geldmenge, die Inflationsgefahr erheblich wachsen wird. Es wird vermutlich zu Inflationszahlen, wie Anfang der 80er Jahre kommen, und da erwarten wir 6 bis 12 % p. a. ab 2002 bis 2004.

Den Dollar muß man seit dem 11. September 2001 anders bewerten, und es ist davon auszugehen, daß Stützungskäufe zugunsten des Euro`s ab sofort nicht mehr notwendig sein werden! Den US-Dollar erwarten wir kurzfristig bei 1 zu 1 zum Euro, weil die Finanzmärkte mit US-Dollars sehr bald "zugeschüttet" werden!

Diamantendieb aus Amsterdam gefaßt

Der Mitarbeiter eines Amsterdamer Juweliers und Diamantenhändlers, der im August 2001 Diamanten im Wert von ca. DM 18 Mio. gestohlen hat, hat sich der Polizei gestellt. Ob und wie viele Diamanten zurückgegeben wurden, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Aufgrund der Tatsache, daß der Diamantenraub weltweit Aufsehen erregt hatte, und auch alle Händler weltweit informiert waren, dürfte ein Verkauf in größeren Mengen kaum möglich gewesen sein! Diese Tatsache dürfte den ehemaligen Mitarbeiter zu der Einsicht gebracht haben, daß gestohlene Diamanten in diesen Mengen nicht einfach abzusetzen sind.

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 9 vom 31.08. 2001
Diamanten x Euro X Postexpressbande

Amerika befürchtet Rezession

USA und Europa setzen massive Stützungskäufe des Euro`s fort und es zeigt sich, daß die Aktion äußerst schwierig und teuer ist, aber nicht hoffnungslos erscheint. Fakt ist, aufgrund der Stützungskäufe konnte der Euro seit mehr als zwei Wochen über 90 cent gehalten werden. Dies hat positive Auswirkungen auf die Geldmarktpolitik in den USA und Europa. Die Zinsen konnten sowohl in den USA, als auch in Europa erneut gesenkt werden. In den USA war dies die siebte Zinssenkung 2001 und dies obwohl die Geldmenge weiter stark angestiegen ist. Die Inflationsgefahr ist noch nicht so stark, daß an der Geldmengenpolitik oder der Zinspolitik etwas geändert werden muß. In den USA befürchten viele Wirtschaftsfachleute eine empfindliche Rezession. Die Zahlungsbilanzüberschüsse, die Bill Clinton G. W. Bush übergeben hat, sind jedenfalls total verbraucht. Auch die USA wirtschaften wieder mit negativen Zahlen!

Diamantenpreise für Mêléware sind gefallen.
Aufgrund der jetzt günstigen Finanzierungskosten des Lagerbestandes der Schleifereien und Händler sind fast alle Preise für Diamanten von 0.01 bis 0.10 ct. gefallen, d. h., es lohnt sich beim Einkauf von Mêlédiamanten neue Preise anzufragen. Mittlere Qualität und s1 und Piquetqualitäten sind um ca. 10 % bis 20 % in den letzten vier Wochen gefallen!

Postexpressdiebesbande verhaftet

Nach monatelangen (zu langen) Ermittlungen ist es jetzt endlich der Kriminalpolizei in Krefeld gelungen, die Diebesbande zu verhaften. Seit Anfang des Jahres wurden mehr als 100 Wertpakete (davon alleine 35 der Firma xxxx in Düsseldorf) gestohlen. Der Schaden soll weit mehr als 2 Mio. D-Mark betragen. Acht Fahrer haben sehr erfolgreich über Monate hinweg wertvolle Uhren, teure Diamanten, Schmuck und Perlen sowie andere Wertsachen gezielt gestohlen. Alle acht Täter wurden verhaftet, sollen allerdings bereits wieder auf freien Fuß gesetzt worden sein. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es im Postexpresszentrum Krefeld den Dieben zu leicht und einfach gemacht wurde, die teuren Wertsachen zu entwenden. Hierzu gab es von den Verantwortlichen von Post Express absolut keinen Kommentar! Vorsicht ist auch in Zukunft beim Versenden von Wertsachen mit Postexpress auf jeden Fall geboten. Wir empfehlen daher für den Transport von Wertsachen die Firma

Securicor Wert Logistik GmbH
An der Marienkapelle 10
53179 Bonn
Tel.: (02 28) 35 08-0
Fax: (02 28) 35 08-9 99

Diamantenumsatzeinbruch in Israel

Umsätze und Produktion sind in Israel um ca. 25 % gesunken. Der Diamantenabsatz ist auch aufgrund der Unruhen (Kriegszustand) in Israel geradezu eingebrochen. Händler und Schleifereien beklagen, daß viele Einkäufer aus den USA, Europa und Fernost aus Angst vor Anschlägen dem Diamantenmarkt in Ramat Gan derzeit fernbleiben. Der Konjunktureinbruch in den USA und Fernost hatte den Umsatzrückgang eingeleitet, aufgrund des Kriegszustandes hat sich der massive Umsatzrückgang dramatisch verschlechtert. Der Druck auf die Regierung, Frieden zu schließen, wächst von Tag zu Tag!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 8 vom 10.08.2001
Marktsituation

Diamanten bleiben in Europa teuer

Diamanten bleiben auch in naher Zukunft und vermutlich auch für längere Sicht, zwei bis fünf Jahre, teuer, weil die massiven Stützungskäufe zugunsten des Euros allesamt verpufft sind und erneut viele Milliarden Euro verspekuliert wurden.

Unsere Prognosen haben sich leider bewahrheitet.

Die Geldmenge (M3) hat sich in den USA stark erhöht, die Zinsen wurden gesenkt und trotzdem bleibt der US-Dollar fest, weil die Auftragslage und Kapazitätsauslastung in den USA, aufgrund sehr billiger Importe, sehr, sehr schwach ist. Der Aktienmarkt bleibt schwach, weil das Anlagekapital jetzt auf Sicherheit, wie Bonds und Sachwerte setzt. Der US-Bondmarkt ist seit einer Woche "bombenfest", und dies wird auf absehbare Zeit so bleiben.

In Deutschland ist die Arbeitslosenquote völlig überraschend stark angestiegen. Auf mittlere Sicht ist der US-Dollar nur schwer durch Stützungskäufe auf über 0.90 cent anzuheben. Dies bedeutet, der Dollar bleibt hoch, und es ist zu erwarten, daß aufgrund der Wirtschaftszahlen die Stützungskäufe zugunsten des Euros wieder eingestellt werden. In Deutschland wird im Jahr nach der Wahl vermutlich die MwSt. auf 18 % erhöht, so daß die Inflation weiter an Fahrt gewinnt. Wir erwarten eine starke Nachfrage nach festverzinslichen Geldanlagen, sehr starke Nachfrage nach mobilen und immobilen Sachwerten und eine galoppierende Inflation in den nächsten 12 bis 48 Monaten, von 2 % bis 4,5 %.

Auch in Europa wird sich die Geldmenge (M3) stark erhöhen. Den Aktienmarkt erwarten wir in den nächsten 12 bis 48 Monaten schwach, in Europa sogar sehr schwach. Einen Börsencrash erwarten wir allerdings auch nicht! Aufgrund der weltweit schwachen Wirtschaft wird die Kapazitätsauslastung auf breiter Front niedrig bleiben, so daß am Aktienmarkt nur sehr schwer Geld zu verdienen sein wird. Die Risiken steigen im Verhältnis zu den Gewinnaussichten überproportional. Wir raten auch vom Kauf von Investmentanteilen ab und erinnern an die Zeit von 1968 bis 1985.

Edelmetalle, strategische Metalle, Rohstoffe insgesamt und vor allem Diamanten, werden in den nächsten Jahren eine starke Nachfrage erfahren. Es ist mit erheblichen Preisaufschlägen zu rechnen! Wir raten zum Kauf von Diamanten in guter Qualität und seltenen bis sehr seltenen Farbtönen!

Ewald F. Maisenbacher
Dipl.-Betriebswirt [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 7 vom 01.08.2001
Euro

Euro-Drama nimmt kein Ende

Die USA und Europa unternehmen einen weiteren massiven Versuch den Euro zu stützen. Vor, während und nach dem Weltwirtschaftsgipfel in Genua setzten die USA und die EG den Entschluß, dem fortwährenden Euroverfall entgegenzusteuern. Aufgrund des äußerst schwachen Euros können US-Firmen bei vielen Produkten wettbewerbsmäßig nicht mehr mithalten, so daß die Wirtschaftszahlen, insbesondere die Wachstumszahlen, enorm zurückgingen. Das Wirtschaftswachstum wird in den USA seit vielen Jahren erstmalig wieder bei ca. 1,5% erwartet. Für amerikanische Verhältnisse ein Schock! Sollten allerdings die enormen Stützungskäufe zugunsten des Euros zu keinem zählbaren Erfolg führen, dürfte der Euro auf lange Sicht nicht zu retten sein, der Euro wird dann vermutlich erst einmal auf 75 cent "abstürzen", d. h., es müßte dann kurzfristig mit einem US-$/DM Verhältnis von $1,-/DM 2,75 gerechnet werden. Sollte allerdings die Talfahrt des Euros gestoppt werden können, könnte sich die Wirtschaft von dem extem hohen Wettbewerbsdruck etwas erholen und evtl. sogar wieder die Weltwirtschaft etwas in Schwung bringen, sofern die Geld- und Zinspolitik auf niedrigem Niveau fortgesetzt werden kann. Fazit: Die nächsten vier Wochen sind für den Euro auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten entscheidend. [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 6 vom 01.08.2001
De Beers

EU-Kommission eröffnet Kartellverfahren gegen De Beers

Die EU-Kommission nimmt ein neues Vertriebssystem des weltgrößten Diamantenhändlers De Beers in einem förmlichen Kartellverfahren unter die Lupe. Die so genannten "Supplier-of-Choice" Vereinbarungen könnten gegen die EU-Wettbewerbsregeln verstoßen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel mit. Die Kommission genehmigte gleichzeitig nach gut viermonatiger Prüfung das Gemeinschaftsunternehmen Rapids World von De Beers mit dem weltweit führenden Luxusartikel-Konzern Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH/Paris). Das südafrikanische Unternehmen De Beers hat das Vertriebssystem im Mai in Brüssel angemeldet. Deshalb dürfte kein Bußgeld fällig werden, wenn die Kommission zu einer negativen Entscheidung kommt. Kartellverfahren dauern in Brüssel in der Regel ein bis zwei Jahre. Mit den neuen Vereinbarungen sollten bisher informelle Geschäftsbeziehungen zwischen De Beers und seinen Partnern zum Kauf- und Verkauf von Rohdiamanten formalisiert werden. Das System lege die Kriterien fest, nach denen die Geschäftspartner ausgewählt werden. Absprachen von Unternehmen müssen grundsätzlich in Brüssel angemeldet werden. De Beers kontrolliert zwei Drittel des Weltbedarfs für Rohdiamanten, schrieb die Kommission. De Beers könne die Menge, die Qualität und weitgehend auch den Preis für Diamanten bestimmen, die das Unternehmen auf den Markt bringe. Das neue Joint Venture mit dem französischen Partner LVMH dürfte an dieser Situation nichts ändern. Rapids World müsse seine Marktposition erst aufbauen. [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 5 vom 01.08.2001
De Beers

EU-Kommission billigt Diamanten Joint Venture

Die Europäische Kommission hat ein Joint Venture, "Rapids World" genannt, der südafrikanischen Diamantengruppe De Beers Consolidated Mines Ltd, Kimberly, und des Luxuswarenherstellers LVMH Moet Hennessy Louis Vuitton SA, Paris, wettbewerbsrechtlich gebilligt. Wie die EU-Behörde am Mittwoch mitteilte, wurden nach einer vertieften Prüfung keine Auflagen verhängt. Die Unternehmen legen den Verkauf von Rohdiamanten von De Beers und das Verkaufsnetz von Luxuswaren von LVMH zusammen. Die Marktposition des neuen Unternehmens wird nach Angaben der Kommission aber nicht so dominierend, wie zunächst angenommen, sein. EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hatte Mitte April eine vertiefte Prüfung des Joint Ventures eingeleitet, weil er befürchtete, daß der gemeinsame Verkauf von Diamanten die Marktposition von De Beers so stark ausweiten könnte, daß ein wirkungsvoller Wettbewerb bei Diamantenschmuck und
-nachfrage nicht mehr gewährleistet sei. Gleichzeitig leitete die Kommission ein Verfahren gegen De Beers wegen eines neuen Vertriebssystems ("supplier of choice") ein, weil dieses gegen
EU-Wettbewerbsbestimmungen verstoßen würde. [nach oben]


Diamantenbrief Nr. 4 vom 16. Juni 2001
de Beers/HRD/Euro/Angola/Sierra Leone

Geheimverhandlungen in Göteborg zur Unterstützung des Euro`s !

In Göteborg wurden angeblich erneut Stützungskäufe zugunsten der Europäischen Währung beschlossen ! Sollten diese Informationen zutreffen, wäre das eingesetzte Kapital vermutlich einmal mehr innerhalb weniger Tage "verzockt" !

Keine Währung der Welt läßt sich durch Stützungskäufe langfristig auf einem Niveau halten, welches durch Wirtschaftsdaten nicht gedeckt ist. Wir sehen den US-$ bis Februar 2002 bei DM 2.70 bis DM 2,90.

Die neuerlichen Inflationsdaten( die höchsten seit 1993) in Deutschland, lassen eine Zinssenkung in weite Ferne rücken ! Ein Impuls vom Geldmarkt für eine Konjunkturverbesserung ist absolut nicht zu erwarten!

Das Geschwätz einiger PDS`ler in Berlin, Banken und Großkonzerne verstaatlichen zu wollen, wird zwar belächelt, dem Euro sind solche Signale mit Sicherheit nicht dienlich. Daß Großkonzerne und Banken die "Ohren spitzen" , wenn solche Kommentare von Politikern ausgesprochen werden, die "an der kommenden Regierung in Berlin(Hauptstadt Deutschlands) beteiligt sein werden",muß nicht sonderlich betont werden! Es versteht sich von selbst, daß das Kapital und global operierende Konzerne zukünftig in aller Ruhe auch solche Szenarien bei Zukunftsplanungen berücksichtigen werden!

+++Zertifikatstau bei HRD in Antwerpen!

Die Farbgradierungsmaschine bei HRD war über einen Zeitraum von ca. drei Wochen nicht einsatzfähig! Die Maschine mußte lt. Auskunft von HRD extern beim Hersteller repariert werden. Mit Überstunden und Wochenendaktionen sollen die Stapel an zu zertifizierenden Diamanten (Rückstände) abgearbeitet werden.

HRD beabsichtigt nun eine zweite Maschine anzuschaffen um solche "Ereignisse", die einige Firmen in erhebliche Lieferschwierigkeiten gebracht haben, in Zukunft auf ein Minimum zu reduzieren.

+++++

Alle Verträge zwischen der Angolanischen Regierung und De Beers gestoppt!

De Beers gab am 24. Mai 2001 bekannt, daß alle Investmentvorhaben über Minenrechte, Marketing Verträge und Investmentgarantien mit der Regierung von Angola vorerst gestoppt wurden.

Im Jahre 1990 hat die Angolanische Regierung mit De Beers eine Übereinkunft getroffen , die Diamantenfirma, Endiama und die örtliche Diamantenindustrie weiter zu entwickeln!

Im Februar 2000 wurde diese Übereinkunft von der Angolanischen Regierung gekündigt um bessere Konditionen zu erreichen. Diesem neuerlichen Begehren nach besseren Konditionen ist De Beers nicht nachgekommen.

+++Little Switzerland Inc.und das gemeinsame Projekt mit Colombian Emeralds Intl.

Die L.S. Inc., hat einen Vertrag mit der C. E. Intl. abgeschlossen
um ein Ladengeschäft zu eröffnen, neue Strategie und Lagermöglichkeiten in Key West , Florida, umzusetzen um die geplante Expansion in St. Thomas, U.S., Virging Island, zu ermöglichen!

+++Die "RUF" (Vereinigte Revolutionäre Front) übergab 59 Kindersoldaten

Sierra Leone`s RUF übergab anläßlich einer Feierlichkeit in der im Osten gelegenen Stadt, Kailahun, am 11. Juni 2001 weitere 59 Kindersoldaten, unter denen auch vier Mädchen waren, an die UN
Mission. Die Gesamtzahl der seit 25. Mai 2001 an die UN Mission übergebenen Kindersoldaten (innen) hat sich somit auf 828 Kinder erhöht!

++++ende++++

Ewald F. Maisenbacher
Diplom Betriebswirt


Der Diamantbrief ist ein Service der Firma

Maisenbacher Diamantreport GmbH
Königsallee 30, 40212 Düsseldorf
Telefon: 0211/8693464, Fax: 0211/325310
eMail an Diamantreport GmbH.

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